Leipzig: Tag der Stadtgeschichte erfolgreich zu Ende gegangen (13.11.2008)
Am 8. November 2008 fand der erste Leipziger Tag der Stadtgeschichte statt. Vereine, die sich mit der Leipziger Stadtgeschichte beschäftigen, präsentierten ihre Arbeiten und Forschungsergebnisse. Ein begleitendes Vortragsprogramm rundete das vielfältige Angebot ab. Natürlich fehlte auch hier die Völkerschlacht nicht.
Der Leipziger Geschichtsverein e.V. veranstaltete am 8. November erstmals den „Tag der Stadtgeschichte Leipzig“. Der von den Organisatoren mit Bedacht gewählte Veranstaltungsort stellte hierzu den würdigen Rahmen: das Leipziger Stadtbad. Dieses nach wie vor bekannte, aber leider nicht mehr öffentlich zugängliche Leipziger Kleinod bescherte dem Tag der Stadtgeschichte zusätzliche Besucher. Insgesamt kamen weit mehr Menschen, als dies die Organisatoren erwartet hatten. So bleibt die Erkenntnis einer erfolgreichen Premiere. Hier nochmals die Themen der Vorträge:
- Wie macht man 600 Jahre Universitätsgeschichte in Leipzig sichtbar? Ein Erinnerungsprojekt.
- Amüsante Stadtgeschichte, kurz gefasst.
- Der friedliche Ausgang des 9. Oktober 1989. Reformbereitschaft oder Kapitulation?
- Uniform, Pulverdampf und Biwakfeuer. Die Anziehungskraft der lebendigen Geschichtsdarstellung.
- Geschichten aus dem Mariannenpark. Oder: Was die AG Stadtteilgeschichte sich aus Geschichte macht.
- Vorstadtgeschichten. Von der Ranischen Vorstadt zum Waldstraßenviertel.
- Die Bürger von Gohlis und die Gohliser Ortsgeschichte. Erfahrungen und Aufgaben.
- Der Johanniskirchturm. Die Geschichte seiner Zerstörung.
Eine Neuauflage des Tages der Stadtgeschichte ist angedacht. Einen großen Dank den Organisatoren vom Leipziger Geschichtsverein.
www.leipziger-geschichtsverein.de

