Tartarengrab in Kleinbeucha - Forschungs- und Restaurierungsprojekt


Nach den Überlieferungen war ein hoher muslimischer Offizier auf dem damaligen Beuchaer Rittergut einquartiert. Dieser erkrankte an “Lazarettfieber” und wurde bis zu seinem Tode von seinem Leibdiener und dem Schulmeister gepflegt. Er soll auf seinem Pferd sitzend auf der genannten Anhöhe begraben worden sein. Bis heute wird dieses Grab von Beuchaern betreut und gepflegt, die so die Erinnerung an jenes Ereignis bis in unsere Zeit bewahrten.
Die beiden Grabplatten wurden 1988 durch eine dritte ergänzt. Dann blieb es bis 2003 ruhig um das Grab, welches noch heute von Beuchaern gepflegt wird. Im Frühjahr 2004 erschien das baschkirische Fernsehen. Es suchte nach Teilnehmern an der Völkerschlacht. Doch auch der “Deutsch-Tatarische-Integrationsverein” kurz “TAMGA e.V.” wurde aktiv und sucht nach Antworten.
Denn außer der Jahreszahl 1813 und seinem Namen - “Wachtchef Jussuf, der Sohn des Mustapha, der Großmütige und Tapfere“ – wissen wir nur sehr wenig über die Herkunft von Jussuf. Wer war dieser Wachtchef Jussuf? In welcher Armee diente er? Viele Fragen warten noch auf Ihre Beantwortung.