Museum Mobil


Ein preußischer Soldat "von 1813" kommt zu Ihnen in die Schule/Institution und erläutert in 90 Minuten anhand allerlei mitgebrachter Gegenstände der damaligen Soldaten beispielhaft das Alltagsleben in der Napoleonischen Zeit.  Die Ausrüstungsgegenstände, die sonst lediglich iin Ausstellungs-Vitrinen zu sehen sind, werden aber nicht nur ausführlich erklärt, sondern können auch alle selbst in die Hand genommen werden. Das Angebot ist für verschiedene Altersgruppen ausgelegt, beginnend mit Klassenstufe 4.

Das  Ereignis  „Völkerschlacht bei Leipzig 1813“ ermöglicht die Verknüpfung von Regional- und Weltgeschichte. Der lebendig und erlebnisorientiert angelegte Unterricht erlaubt große historische Ereignisse zu veranschaulichen und gleichzeitig den Alltag der Menschen vergangener Zeiten, die „kleine Geschichte“, lebendig werden zu lassen.


Neben dem Regelunterricht empfehlen sich weitergehende Lehrformen. Hierbei sei nur die Projektarbeit mit ihren inhaltlichen (Integration verschiedener Unterrichtsfächer) und zeitlichen Ausprägungen (Projektunterricht, Projekttage, Projektwochen) genannt.
Die hier gestellten Projektaufgaben sollten die Vorstellungskraft der Schüler stärken und ihnen ein Gefühl bzw. ein Bild für die Lebensbedingungen der zur Zeit der Völkerschlacht lebenden Menschen vermitteln. Durch die Kopplung mit anderen Unterrichtsfächern ist es zusätzlich möglich, die kreativen Potentiale der Schüler weiterzuentwickeln. So kann im Deutschunterricht die Schulung der sprachlichen Variationsmöglichkeiten der Schüler durch das Verfassen von Texten in vielfältigen Darstellungsformen (Bericht, Reportage, Tagebuch) erfolgen. Die Förderung der Kreativität ist zusätzlich im Kunstunterricht möglich.

Folgend aufgeführte Aufgabenstellungen stellen nur eine Auswahl der Möglichkeiten dar, mit denen die Thematik der Völkerschlacht bei Leipzig 1813 bearbeitet werden kann:
  •  Verfassen von Texten unter bestimmten Gesichtspunkten (z.B. „Schreibe einen Bericht über das Lagerleben in einem Biwak zur Zeit der Völkerschlacht, so wie du es dir vorstellst.“)
  •  Anfertigen von Zeichnungen (z.B. historische Szenen, Denkmale, historische Gebäude)
  •  Verfassen einer Zeitung (z.B. Bericht zu den Denkmalen der Völkerschlacht, die Darstellung des Schlachtverlaufs, eine Aufstellung wichtiger Persönlichkeiten jener Tage, das Anfertigen von Zeichnungen)
  •  Entwicklung von Spielen (Quiz, Brettspiele usw.)
  •  Entwicklung von historischen Kochbüchern und Speisekarten

Im Grundschulbereich kommen zudem Modelle von Denkmalen (z.B. Apelsteine) zum Einsatz. Die Kinder können nach dem altersgerechten Vortrag einen Verpflegungsbeutel der Soldaten mit einem Motiv ihrer Wahl mittels Schablone, Farbe und Schwamm bedrucken. Den Beutel können die Kinder natürlich mit nach Hause nehmen. Auch Ausmalbögen können zur Verfügung gestellt werden. 

Presse:
LVZ (Borna-Geithain) - 2./3. Oktober 2010, S. 20: "Geschichte zum Anfassen. Die etwas andere Unterrichtsstunde mit Gewehr von und mit Erziehungswissenschaftler Michél Kothe" 

Ansprechpartner: 
Michél Kothe
mail: michelkothe@gmx.de
Tel.: 0177 / 302 39 72