originalgetreue Wiederherstellung des Speisezimmers des Schlosses Rötha aus dem Jahre 1813


Aus der Projektbeschreibung:
"Vor der Sprengung konnten einige Möbel des Speisezimmers gerettet werden, so wie auch verschiedene Stuckarbeiten, (Konsolen und Medailllons). Lange Zeit waren diese auf der Burg Gnandstein ausgestellt. Es gibt zwischen dem Freiherr von Friesen und der Stadt Rötha Konsens darüber, dieses Speisezimmer wieder in Rötha entstehen zu lassen.
Der Verhandlungsraum des ehemaligen Amtsgerichtes eignet sich sowohl von seiner Größe, als auch von seiner Lage in diesem würdigen Gebäude. Das Konzept des gesamten Hauses, die Nutzung als Mehrgenerationenhaus - Mittelpunkt des sozialen Lebens in Rötha - wird mit der musealen Nutzung dieses Raumes nochmals unterstrichen.
Das Speisezimmer, in seiner Ausstattung von 1813, ist in zahlreichen Photos dokumentiert. Ebenfalls gibt es Grundrissdarstellungen, Lassow, Leipzig 1937. Alle wesentlichen Gestaltungselemente sind bekannt. Die Photos geben Aufschluss über die Wirkung des Ganzen sowie der Details. In einer Inventarliste sind alle erhaltenen Möbel aufgelistet.
... Das Speisezimmer, oder auch Allianzzimer, wird als Museum der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. ... Rötha wird sich damit hervorragend präsentieren können.
Darüber hinaus verspricht sich die Stadt von diesem Museum eine Pflege seines Geschichtsbildes. Viele von uns, gerade die jüngere Generation, haben die Existenz des ehemaligen Schlosses und seiner einstigen Bedeutung für die Stadt und Umland bereits heute völlig vergessen. Dieses Speisezimmer bringt uns in bleibender Form ein Stück des Schlosses zurück, macht es erlebbar und die Geschichte begreifbar."

Das Projekt ist Bestandteil des Jubiläums "200 Jahre Völkerschlacht/100 Jahre Völkerschlachtdenkmal".

Über jede Unterstützung freut sich der:
Stadt- und Heimatverein Rötha e.V.
Straße der Jugend 5
04571 Rötha