Großgörschen

Im Dörferviereck Kleingörschen-Großgörschen-Rahna-Kaja tobte am 2. Mai 1813 eine große Schlacht zwischen den Truppen Napoleons und der russisch-preußischen Armee. Über 30.000 Soldaten starben.

In Großgörschen, nahe an der Landesgrenze zu Sachsen gelegen, kam es am 2. Mai 1813 zu einer gewaltigen Schlacht. Mit den Ereignissen dieses Tages ist der Name Scharnhorst eng verbunden. Er war einer der wichtigsten preußischen Reformer und hatte wesentlichen Anteil am Zustandekommen des Bündnisses preußischer und russischer Truppen im Kampf gegen Napoleon Bonaparte. Scharnhorst selbst erlitt in den Kämpfen um Großgörschen Verwundungen, an deren Folgen er am 28. Juni 1813 verstarb. An die über 33.500 Gefallenen der Schlacht erinnert die “Schinkelpyramide”. Scharnhorst zum Gedenken entstand ein weiteres Denkmal. Die Ereignisse dieser Schlacht sind im Dorfmuseum dargestellt. Dort kann man sich zudem über die Regionalgeschichte und handwerkliches Gebrauchsgut aus zwei Jahrhunderten informieren. Alljährlich im Mai findet das Scharnhorstfest statt.
Mehr über Großgörschen unter: www.scharnhorstkomitee.de

 

Markierungen einblenden ausblenden
Alle Markierungen
Historische Stätten
Gastronomie
Unterkünfte
Großgörschen