Brückensprengungsdenkmal
Einer der sieben Denksteine des Vereins zur Feier des 19. Oktober, die die wichtigsten Stellen des ehemaligen Schlachtfeldes markierenFriedrich-Ludwig-Jahn-Allee/Thomasiusstraße 04109 Leipzig
Am Nachmittag des 18. Oktober gab Napoleon den Befehl zum Beginn des Rückzuges. Nach zwei Tagen heftigster Schlachten und Gefechte war eindeutig klar geworden, dass er gegen die deutliche Übermacht der Verbündeten nicht würde siegen können. Die westlichen Brücken über die zahlreichen Wasserläufe waren bis auf diese eine vorsorglich abgebrochen worden. Nach vollendetem Rückzug sollte auch die Brücke über den Elstermühlgraben gesprengt werden. In den Wirren des Rückzugs wurde die Mine vorzeitig gezündet. Eine gewaltige Explosion ließ rund 20 000 Soldaten Napoleons am diesseitigen Ufer zurück. Viele von ihnen versuchten den Hochwasser führenden Elstermühlgraben zu durchschwimmen und fanden dabei den Tod. Das 1863 errichtete Denkmal soll an das Ereignis erinnern.

