Torhaus & Schloss Markkleeberg

Regionalmuseum mit einer Ausstellung zur Rolle Markkleebergs während der Völkerschlacht und zur Geschichte der Schlossanlage von der Wasserburg bis heute.

Kirchstrasse 40, 04416 Markkleeberg

Internet: www.torhaus-markkleeberg.de
e-mail: .
Tel.: 0341 / 33 85 776
Öffnungszeiten: Montag - Donnerstag 9-15 Uhr, Freitag 9-14 Uhr, Sonntag 14-17 Uhr - Derzeit ist das Museum nur am Sonntag von 14-17 Uhr und nach Vereinbarung geöffnet! Ab 21. März gelten wieder die normalen Öffnungszeiten!

Während der Völkerschlacht bei Leipzig lagen Schloss und Torhaus Markkleeberg am 16. Oktober 1813 im Zentrum der erbitterten Kämpfe um den nur wenige Meter entfernten Pleißeübergang.

Die Ausstellungsräume des liebevoll eingerichteten Regionalmuseums widmen sich vor allem Markkleebergs Rolle in der Völkerschlacht: den Kämpfen um das Schloss und im Ort sowie dem Schlachtgeschehen auf den umgebenden Feldern bis Cröbern, Crostewitz, Wachau und Auenhain – dem sogenannten südlichen Schlachtfeld. Höhepunkt der Präsentation zur Völkerschlacht ist ein 20 m2 großes Diorama zur Schlacht bei Wachau am 16.10.1813. Sehenswert sind auch die Ausstellungen zur Geschichte des Torhauses von der Wasserburg bis heute und zum bäuerlichen Leben und Brauchtum.
Musiksalon und Ausstellungsgalerie im Schloss sowie zwei Tonnengewölbe, Kaminzimmer und Kaunitzstube im Torhaus sind beliebte Kulturorte in Markkleeberg und können auch für private Veranstaltungen genutzt werden.

Schloss und Torhaus Markkleeberg gehören zum Ensemble des ehemaligen Rittergutes Markkleeberg und zählen zu den historisch wertvollsten architektonischen Kleinoden im Leipziger Neuseenland. Bis 1350 befand sich Markkleeberg im Besitz derer "von Cleberg", danach werden nacheinander Heinrich von Haldecken, Moritz von Starschedel, die Familie von Fullen und die Familie die von Lohse mit dem Gut belehnt. In der Zeit der Völkerschlacht war F. W. Heinrich von Funcke Besitzer des stark umkämpften Gutes. Als letzter Eigentümer kaufte Dr. Paul Hoppe 1933 das Rittergut von der Familie von der Crone, wurde aber in Folge der Bodenreform 1947 ausgewiesen. Es entstand ein Versuchsgut der Universität Leipzig. Das Torhaus wurde Neubauernstelle, im Herrenhaus richtete man ein Kinderkrankenhaus und später ein Alten- und Pflegeheim ein. 1996 begann der neugegründete Förderverein "Historisches Torhaus zu Markkleeberg 1813" e.V. mit der Rekonstruktion des im gleichen Jahr privatisierten Torhauses und richtete hier ein kleines, aber anspruchsvolles Museum ein.

 

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